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ENDZEIT-RAUNEN

Liebe Leserinnen und Leser,

meinen PP-Newsletter habe ich in zwei Teile aufgespalten, die getrennt versendet werden. In einen „allgemeinen“ (Teil A) und in einen Börsenteil (Teil B), der sich an Anleger richtet. Beide Teile werden aus technischen Gründen im wöchentlichen Wechsel versendet werden, um ein zu hohes Mail-Aufkommen zu verhindern. Heute ist wieder Teil A an der Reihe.

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen, so wird uns seit Wochen eingebläut, droht Ungemach. Und zwar so richtig! Denn in Sachsen-Anhalt wird ein neuer Landtag gewählt. Und die Gefahr, dass die Wähler das Falsche wählen, hängt einmal mehr wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Verteidiger „unserer Demokratie“. Nur:

Eine sakrosankte Frau Merkel, die einen demokratisch herbeigeführten Wahlausgang ohne nachfolgende Konsequenzen mittels eines einfachen Ferngesprächs für null und nichtig erklären konnte, gibt es auf der politischen Bühne Gott sei Dank nicht mehr. Und Friedrich der zwar physisch Große wird sich an so etwas nicht herantrauen.

Etwas einfältige oder ein wenig unbedarfte Mitmenschen gehen davon aus, bei anstehenden Urnengängen wie morgen aus einem Angebot zur Wahl zugelassener Parteien nach ihren Vorlieben frei entscheiden zu können und nach der Auszählung der Stimmen die Gruppierung mit dem höchsten Zuspruch dann in Regierungsverantwortung zu sehen, ggf. in einer Koalition mit der zweiterfolgreichsten Partei, während die Wahlverlierer höflich gratulieren und dem Gewinner zum übergeordneten Wohle des Ganzen die Hand zur Zusammenarbeit ausstrecken.

In Zeiten „unserer Demokratie“ sieht das heute ein wenig anders aus. Zwar ist laut letzten Wahlumfragen davon auszugehen, dass die AfD 40 Prozent oder auch etwas mehr der Wählerstimmen auf sich vereinen kann und die CDU als zweitstärkste Kraft 20 Prozent oder auch etwas mehr, aber der politische Konsens von CDU, SPD, Grünen und DIE LINKE lässt keinerlei Zweifel aufkommen, dass die Wahlverlierer absolut alles daran setzen werden, die mit riesigem Abstand stimmenstärkste Partei von der Regierungsverantwortung abzuschneiden und stattdessen Parteien mit einem gerade einmal knapp oberhalb der 5-Prozenthürde liegenden Wahlergebnis über die Geschicke des Landes mitbestimmen zu lassen. Beim besten Willen:

Das soll noch Demokratie sein? Echt jetzt?

Ja, das ist es, da rechtlich so möglich und zulässig. Solange die AfD nicht mit einer absoluten Mehrheit aus der Auszählung hervorgeht, darf sich der vom Wähler abgestrafte Club der Looser - auch entgegen vorheriger Versprechen - miteinander unter die Bettdecke legen und den Wahlsieger weiter im Regen stehen lassen.

Für den Fall aber, dass die AfD morgen doch die angestrebte absolute Mehrheit erzielen sollte, haben „unsere Demokraten“ ja bereits angekündigt, notfalls auch mit Gewalt reagieren zu wollen, weil der Wahlergebnis nicht auf Linie des woken links-grünen Credos liegt. Das aber ist politische Anmaßung³ und offenbart eine direkte Parallele zu den ebenfalls regierungsfinanzierten Schlägertruppen der SA im Dritten Reich. Lesen Sie selbst:

Link

Meines Erachtens ist der verlinkte Artikel von vorne bis hinten lesenswert. Wer die Zeit dafür nicht aufbringen mag, dem möchte das Schlusswort dieses Beitrags mit auf den Weg geben, in dem es darum geht, was eine freie Gesellschaft wirklich fürchten muss. Hier die Antwort:

Was sie fürchten sollte, ist etwas anderes: Menschen, die sich für so zweifelsfrei demokratisch halten, dass sie glauben, im Namen der Demokratie irgendwann nicht mehr demokratisch handeln zu müssen.

Und davon gibt es leider eine ganze Menge. Menschen, die an eine Zeiteinteilung „vor und nach der Pandemie“ glauben, Menschen, die CO2 für ein extrem gefährliches Spurengas und verantwortlich für den Klimawandel halten, Menschen, die zu Hunderttausenden gegen gefakte Nachrichten zur angeblich von der AfD geplanten „Remigration“ auf die Straße gingen, Menschen, die offene Grenzen wollen, ohne die Folgen einzusehen geschweige denn für sie gerade zu stehen.

Faschismus? Gewiss!

Als fasces bezeichneten die alten Römer ein Bündel von Ruten, in dessen Mitte sich eine Axt befand. Zur Schau gestellt wurde es von den Liktoren, die man heute wohl als Beamte des gehobenen Dienstes bezeichnen würde. Traditionell galt das Rutenbündel als Symbol der staatlichen Macht, wobei die einzelnen Ruten für verschiedene gesellschaftliche Institutionen standen.

Die dahinter stehende Idee war, dass man wohl eine einzige Rute leicht brechen könne, nicht aber ein ganzes, geschlossenes Bündel an Ruten.

Aus den fasces haben die Italiener den Begriff fascio geschaffen, aus dem dann unter Benito Mussolini später der fascismo (Faschismus) als politische Bewegung entstand. Etwas vereinfachend zusammengefasst lässt sich also sagen, dass es ein Grundgedanke des Faschismus ist, alle maßgeblichen Teile einer Gesellschaft so um die Macht herum zu versammeln, dass es kaum möglich ist, einzelne Teile davon in einem Umfang anzugreifen, dass das Machtgefüge insgesamt in Gefahr geriete

Wenn nicht erst seit der „Pandemie“ immer mehr Bürger vom Gefühl beschlichen werden, dass sie nach Wahlen immer und immer wieder das bekommen, was sie eigentlich hatten abwählen wollen und dass es letztlich ganz egal ist, ob sie Schwarz, Rot, Grün oder Gelb wählen, wenn sie weiterhin gewahr werden, dass auch die Justiz bis hin zu den höchsten Gerichten zunehmend regierungsnah agiert und der Verfassungsschutz nicht die Verfassung, sondern die Regierung schützt, die zur Objektivität verpflichteten Medien mehrheitlich Regierungspropaganda betreiben und selbst die Wissenschaft, die Gewerkschaften und die Kirchen politisch-ideologisch eingenordet sind, dann mutet es völlig absurd an, ausgerechnet wer heute wen als „Faschos“ bezeichnet und vor ihnen warnt!

Die Warnungen, das ist unüberhörbar, richten sich vor allem dagegen, dass die „Blauen“ im Falle einer Regierungsbeteiligung „ihre Leute“ im Beamtenapparat, an den Universitäten und in den Medien in Amt und Würden bringen und zahllosen sog. NGOs den Geldhahn zudrehen könnten.

Genau das aber haben die Linken seit Ende der 60er Jahre selbst getan, ab 1980 bis heute tatkräftig unterstützt von den Grünen. Leitgedanke war dabei der vom damaligen Studentenführer Rudi Dutschke geprägte Begriff des „langen Marsches durch die Institutionen“, also der Strategie, eine gesellschaftliche Transformation nicht durch Gewalt, sondern durch das langfristige Infiltrieren von Parteien, Universitäten, Medien und Beamtenapparat mit linksgrüner Ideologie zu erreichen. Was ja auch funktioniert hat.

Falls Sie zufälligerweise in Sachsen-Anhalt leben und sich immer noch schwer damit tun, wo Sie morgen ihr Kreuzchen platzieren sollten, dann kann ich Ihnen mit voller Überzeugung den nachstehend verlinkten Artikel ans Herz legen, der trefflich geschrieben und nicht ganz frei von Süffisanz den Finger in die schwärenden Wunden linker Gutmenschen legt. Link

Leipzig: Die Russen waren‘s nicht!

Wie bekannt, hat die Bundesregierung am Dienstag erklärt, Russland seit für den gescheiterten Drohnenanschlag auf dem Leipziger Flughafen am 4. August verantwortlich und sich dabei hauptsächlich auf „Tatmuster“ und „nachrichtendienstliche Erkenntnisse“ bezogen, dazu aber keine näheren Angaben gemacht. Gleichzeitig wurde betont, dass die Untersuchungen noch nicht beendet wären, was Berlin aber nicht daran hinderte, schon einmal Strafmaßnahmen gegen Moskau zu beschließen.

Versuchen Sie einmal, ihren Nachbarn irgendeiner Straftat zu bezichtigen, murmeln sie etwas von nicht näher konkretisierten Belegen und bestrafen Sie ihn dann. Was glauben Sie, würde passieren?

Der Bundesregierung selbst wird natürlich gar nichts passieren. Die Bevölkerung wird ob des allgegenwärtigen Russland-Bashings nicht einmal mehr die Augen verdrehen. Und sich sicher sein, dass Russland keine Schuld trifft! Warum? Ganz einfach: Sowohl beim Anschlag auf die Twin-Towers Nine-Eleven als auch beim Überfall auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo 2015 und die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines 2022 hinterließen die später Beschuldigten netterweise ihre Pässe bzw. Ausweise. Wie man das halt so macht, damit der Öffentlichkeit auch die richtigen Bösewichte präsentiert werden können. Und das wissen die Russen sicherlich auch. Vielleicht sollte die deutschen Nachrichtendienste in Leipzig Airport noch einmal etwas kreativer nachschauen. ...

Wie schön sich Russland- und AfD-Bashing miteinander verbinden lassen, das demonstrierte heute Früh ein bei t-online veröffentlichter Artikel. Neben anderen Highlights fand sich darin auch die nachstehende Aussage:

„Die mutmaßliche russische Urheberschaft am vereitelten Drohnenanschlag auf dem Leipziger Flughafen ziehen AfD-Politiker ohne stichhaltige Belege in Zweifel.“

Da kann man sich nur die Augen reiben! Wenn die Urheberschaft Russlands „mutmaßlich“ ist, steht sie eben (noch) nicht fest, sondern sie ist zweifelhaft. Und wenn sie wirklich Russland zuzuschreiben ist, dann müssen dafür auch belastbare Beweise her. Bis dahin sind Zweifel mehr als gerechtfertigt, ohne dass sie in irgendeiner Weise belegt werden müssten. Belegt werden muss die Täterschaft! Gute Demagogie geht anders!

Mit besten Grüßen und Wünschen!

Axel Retz

„Wahlen allein machen noch keine Demokratie.“

Ex-US-Präsident Barack Obama (1961 - )

„Wo der Bürger keine Stimme hat, haben die Wände Ohren.“

Jeannine Luczak (1938 - )

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